Das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen ist traditionell das 2. Springen der Internationalen Vierschanzentournee. Die geschichtsträchtige Tour zählt zu den absoluten Höhepunkten der Skisprung-Saison. Begonnen hatte alles vor gut 60 Jahren, in einer gemütlichen Stube in Partenkirchen. Dort saßen Springerfreunde aus Innsbruck und Partenkirchen zusammen und hatten die Idee: "Lasst uns eine eigene Springertournee ins Leben rufen." Gesagt getan! Wenige Jahre später schon startete die erste Tournee - mit riesigem Erfolg.

Die drei Stationen Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen standen von Anfang an als Tournee-Orte fest. Da ein zweiter deutscher Ort gewünscht war, um eine Parität zwischen Deutschland und Österreich zu erreichen, wurde der SC Partenkirchen von den Tournee-Organisationen beauftragt, einen weiteren deutschen Startort zu finden. Zunächst hatte der SCP Berchtesgaden, Füssen und Oberammergau ins Blickfeld genommen. Diese Städte bzw. Orte hatten bereits Erfahrung mit der Austragung von Skisprungwettbewerben auf den schon vorhandenen Skisprungschanzen. Das bedeutete, dass dort keine neuen Schanzen nötig wurden und dass sich keine Partenkirchener um die Organisation kümmern mussten. Allerdings gab es auch große Überschneidungen des Zuschauer-Einzugsgebiets mit Partenkirchen und der SCP befürchtete Einnahmeverluste. Deshalb entschied man sich für Oberstdorf als zweiten deutschen Standort.

 
 
Bildquelle: Garmisch-Partenkirchen Tourismus
Textquelle: wikipedia